Kategorien
- Aktuelles (14)
- Anfragen & Stellungnahmen (38)
- Anträge (28)
- Ausschüsse (5)
- Blog (2)
- Presse-Mitteilungen (89)
- Veranstaltungen (1)
- Videos (33)
Archiv
- April 2026 (2)
- März 2026 (4)
- Februar 2026 (2)
- Dezember 2025 (1)
- November 2025 (3)
- September 2025 (2)
- Juli 2025 (1)
- März 2025 (1)
- Februar 2025 (2)
- Dezember 2024 (1)
- Oktober 2024 (4)
- September 2024 (1)
- Juni 2024 (1)
- März 2024 (1)
- Februar 2024 (1)
- Januar 2024 (2)
- Dezember 2023 (1)
- November 2023 (1)
- Oktober 2023 (1)
- August 2023 (1)
- Juni 2023 (1)
- Mai 2023 (3)
- April 2023 (1)
- März 2023 (3)
- Februar 2023 (8)
- Dezember 2022 (8)
- November 2022 (2)
- Oktober 2022 (6)
- September 2022 (10)
- August 2022 (2)
- Juli 2022 (6)
- Juni 2022 (11)
- Mai 2022 (3)
- April 2022 (2)
- März 2022 (13)
- Februar 2022 (2)
- Januar 2022 (5)
- Dezember 2021 (15)
- November 2021 (2)
- Oktober 2021 (2)
- September 2021 (10)
- August 2021 (3)
- Juni 2021 (12)
- Mai 2021 (2)
- April 2021 (5)
- März 2021 (3)
- Februar 2021 (11)
- Januar 2021 (3)
- Dezember 2020 (5)
- November 2020 (1)
PM – Ratsmehrheit blockiert Transparenz: AfD-Antrag für Livestream von Ratssitzungen abgelehnt.
Hamm – Die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Hamm kritisiert die Ablehnung ihres Antrags zur Einführung eines Livestreams der öffentlichen Ratssitzungen scharf. Der Vorschlag, die Sitzungen künftig live über die Internetseite der Stadt zu übertragen und anschließend in einer Mediathek dauerhaft zugänglich zu machen, wurde von der Ratsmehrheit mit 53 zu 10 Stimmen abgelehnt.
Damit haben alle anderen Parteien im Rat geschlossen gegen mehr Transparenz und Bürgernähe gestimmt, während allein die AfD den Versuch unternahm, die kommunale Politik für die Bürger leichter zugänglich zu machen.
Der Antrag der AfD sah vor, die öffentlichen Ratssitzungen live zu übertragen und digital zu archivieren. Gerade für Bürger, die aus beruflichen, gesundheitlichen oder familiären Gründen nicht persönlich an den Sitzungen teilnehmen können, wäre dies ein wichtiger Schritt zu mehr demokratischer Teilhabe gewesen.
Der Fraktionsvorsitzende Pierre Jung erklärt dazu:
„Im digitalen Zeitalter ist es ein Armutszeugnis, wenn Bürger ihre eigenen Ratsdebatten nicht einmal online verfolgen können. Transparenz darf keine leere Floskel sein. Wer sich gegen Livestreams stellt, stellt sich letztlich auch gegen eine offene und nachvollziehbare Kommunalpolitik.“
Besonders unverständlich ist die Entscheidung vor dem Hintergrund, dass zahlreiche Städte in Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland längst Rats-TV oder Livestreams eingeführt haben. Städte wie Köln, Dortmund, Essen, Bochum, Leverkusen oder Münster übertragen ihre Ratssitzungen bereits live oder stellen Aufzeichnungen online zur Verfügung.
Diese Kommunen zeigen, dass digitale Transparenz technisch problemlos umsetzbar ist und von den Bürgern positiv angenommen wird. Gerade seit der Corona-Zeit erwarten viele Menschen, politische Prozesse auch digital verfolgen zu können.
Die AfD-Fraktion sieht in der Ablehnung daher ein deutliches Signal:
Die Ratsmehrheit möchte offensichtlich keine zusätzliche Öffentlichkeit für ihre Entscheidungen und Debatten schaffen.
„Wenn andere Städte längst den Schritt zu mehr Transparenz gegangen sind, dann sollte auch Hamm den Mut haben, seine Kommunalpolitik sichtbar zu machen“, so Jung weiter. „Die Bürger haben ein Recht darauf zu sehen, wie Entscheidungen getroffen werden.“
Die AfD-Fraktion kündigt an, sich auch künftig für mehr Transparenz, Bürgerbeteiligung und eine moderne digitale Informationspolitik in Hamm einzusetzen.

