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PM-AfD-Antrag zeigt Wirkung: Stadt Hamm bestätigt Handlungsbedarf bei barrierefreier Wegweisung am alten Rathaus.
Der Antrag der AfD-Ratsfraktion zur Verbesserung der barrierefreien Wegweisung am Alten Rathaus am Theodor-Heuss-Platz hat einen konkreten Missstand erfolgreich auf die politische Agenda gesetzt. Aus der Stellungnahme der Stadt Hamm geht nun eindeutig hervor: Zwar werden die gesetzlichen Mindestanforderungen an die Barrierefreiheit formal erfüllt, bei Orientierung, Beschilderung und visueller Wegführung besteht jedoch unübersehbarer Verbesserungsbedarf.
Damit bestätigt die Verwaltung die zentrale Aussage unseres Antrags: Insbesondere ältere Menschen, gehbehinderte Personen sowie Bürger mit Mobilitätseinschränkungen stoßen beim Zugang zum Alten Rathaus weiterhin auf vermeidbare Hindernisse. Kritisch benannt werden unter anderem die fehlende eindeutige Wegweisung vom Parkplatz hinter dem Rathaus, unzureichende Hinweise von den Bushaltestellen sowie die mangelhafte Ausschilderung des barrierefreien Zugangs zum Aufzug.
Besonders bemerkenswert ist, dass die Verwaltung den Handlungsbedarf nun selbst ausdrücklich einräumt. Damit wird deutlich, dass es erst eines klaren politischen Impulses durch die AfD-Ratsfraktion bedurfte, um diesen Missstand sichtbar zu machen und konkrete Verbesserungen anzustoßen.
Die Stadt Hamm verweist in ihrer Stellungnahme darauf, dass derzeit der kommunale Inklusionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erarbeitet wird. In diesem Zusammenhang sollen die erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit städtischer Gebäude – ausdrücklich auch des Alten Rathauses – beraten und in der Ratssitzung im Sommer 2026 beschlossen werden.
Die nun vorliegende Bestätigung durch die Verwaltung unterstreicht nicht nur die Relevanz unseres Antrags, sondern offenbart auch, dass in einem zentralen öffentlichen Gebäude der Stadt über Jahre hinweg Defizite bei einer verlässlichen Wegeführung bestanden haben. Gerade in einer bürgernahen Verwaltung darf es nicht sein, dass Menschen mit Einschränkungen erst suchen, um überhaupt Zugang zu erhalten.
Eine sichere, verständliche und barrierefreie Wegeführung ist kein Nebenschauplatz, sondern Ausdruck von Respekt, Teilhabe und funktionierender kommunaler Verantwortung.
Die AfD-Ratsfraktion wird sich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die berechtigten Anliegen unserer Bürger nicht verwaltet, sondern endlich konsequent umgesetzt werden.


