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PM – Interview von 2 Schülerinnen des Hammer Hammonense Gymnasiums mit unserem Fraktionsvorsitzenden der AfD-Fraktion Hamm.

PM – Interview von 2 Schülerinnen des Hammer Hammonense Gymnasiums mit unserem Fraktionsvorsitzenden der AfD-Fraktion Hamm.

 

Am 5.6.2026 besuchten 2 Schülerinnen des Hammer Hammonense Gymnasiums unseren Fraktionsvorsitzenden der AfD-Fraktion Hamm zu einem Interview. 

Hier zeigen wir Ihnen die erste Frage und die komplette Antwort von Pierre Jung

1. Wie bewerten Sie die aktuelle Aufnahme und Verteilung von Geflüchteten in Hamm sowie die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Land und Bund?

Die Kommunen werden mit den Folgen einer Migrationspolitik allein gelassen, die finanziell längst an ihre Grenzen stößt. Die Kosten tragen am Ende nicht „der Staat“ abstrakt, sondern die arbeitende Bevölkerung – über Sozialabgaben, Steuern, kommunale Schulden und den zunehmenden Verzicht auf andere wichtige Investitionen, aber auch durch eine kulturelle Entfremdung der eignen Heimat und einer immer stärker werdenden Erodierung der Sicherheit, wie man der BKA Statistik entnehmen und auch einem nächtlichen Besuch an fast jedem größeren Hauptbahnhof erleben kann.

Allein der Bund gibt inzwischen jährlich rund 25 Milliarden Euro für migrationsbedingte Ausgaben aus. Hinzu kommen erhebliche Zusatzkosten für Länder und Kommunen, etwa für Unterbringung, Sozialleistungen, Schulen, Integrationsmaßnahmen, Sicherheit, Justiz und Verwaltung. Über die Jahre summieren sich diese Belastungen auf hohe dreistellige Milliardenbeträge.

Dabei wird in der öffentlichen Debatte häufig nicht zwischen Asyl und anderen Schutzformen unterschieden. Die Zahl derjenigen, die tatsächlich als politisch Verfolgte im Sinne des Grundgesetzes anerkannt werden, liegt seit Jahren nur im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Selbst die Gesamtschutzquote aller positiven Entscheidungen lag 2025 bei rund 28 Prozent. Das bedeutet, dass ein erheblicher Teil der Verfahren entweder abgelehnt oder anderweitig beendet wird und somit ein kostenintensives System finanziert wird, welches zu 72% Menschen versorgt die überhaupt keinen Anspruch darauf haben.

Auch Hamm spürt die Folgen dieser Entwicklung unmittelbar. Schulen, Kitas, Wohnraum, Jobcenter und soziale Einrichtungen stehen unter wachsendem Druck. Gleichzeitig befindet sich die Stadt im Sicherungshaushalt und verfügt nur über begrenzte finanzielle Spielräume.

Hinzu kommt die Sicherheitsfrage. Viele Bürger nehmen einen Anstieg von Gewalt- und Messerkriminalität wahr. Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt, dass bestimmte Gruppen von Nichtdeutschen bei einzelnen Gewalt- und Straftatbereichen überproportional vertreten sind. Darüber muss sachlich und ohne Pauschalverurteilungen gesprochen werden.

Aktuelle Ereignisse wie die Schießerei an der Wilhelmstraße oder andere schwere Gewalttaten der vergangenen Jahre verstärken bei vielen Bürgern das Gefühl, dass sich die Sicherheitslage verändert hat. Die Ursachen sind komplex, dürfen aber nicht ausgeblendet werden. Politik muss Probleme benennen, statt sie zu relativieren.

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