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PM – Vereitelter IS-Anschlag in Hamm muss Weckruf für Politik und Behörden sein.
Hamm, 22.07.2026 – Der bekannt gewordene Fall eines 16-jährigen Schülers aus Hamm, gegen den wegen des Verdachts der Unterstützung der Terrororganisation „Islamischer Staat“ ermittelt wird und der nach bisherigen Erkenntnissen einen Anschlag auf eine christliche Gemeinde geplant haben soll, zeigt nach Auffassung der AfD-Ratsfraktion Hamm, dass islamistischer Extremismus keine abstrakte Gefahr ist, sondern auch unsere Stadt betrifft.
Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der AfD-Ratsfraktion Hamm, Pierre Jung:
„Der vereitelte Anschlag ist ein Schock für unsere Stadt. Gleichzeitig zeigt dieser Fall, dass eine islamische Radikalisierung auch in Hamm Realität ist. Den Sicherheitsbehörden gebührt Dank dafür, dass sie den Anschlag offenbar rechtzeitig verhindern konnten.“
Jung kritisiert, dass die AfD-Fraktion seit Jahren auf Probleme im Bereich Jugendgewalt, Radikalisierung und öffentlicher Sicherheit aufmerksam mache, ohne dass eine umfassende öffentliche Debatte geführt werde.
„Wir haben wiederholt Fragen zur Sicherheitslage, zu Gewalt an Schulen und zu kriminellen Jugendgruppen gestellt. Dabei wurden wir regelmäßig darauf verwiesen, dass die Zuständigkeit bei Polizei oder Land liege. Aus unserer Sicht darf dies jedoch nicht dazu führen, dass kommunale Politik problematische Entwicklungen ausblendet. Sicherheit beginnt auch mit einem ehrlichen Lagebild.“
Die AfD-Fraktion fordert deshalb eine konsequente Prävention gegen islamistische Radikalisierung bereits im schulischen Umfeld. Lehrer und Schulsozialarbeiter müssten für Anzeichen extremistischer Entwicklungen sensibilisiert werden. Einschüchterungen, religiös motivierter Druck auf Mitschüler oder frauenfeindliche Verhaltensweisen dürften nicht als gewöhnliche Jugendkonflikte bagatellisiert werden.
„Wo religiöser oder extremistischer Druck ausgeübt wird, muss frühzeitig und konsequent eingegriffen werden. Der Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung sowie der Schutz von Kindern und Jugendlichen müssen oberste Priorität haben.“
Jung betont zugleich, dass die notwendige Auseinandersetzung mit islamischem Extremismus nichts mit einer pauschalen Verurteilung von Muslimen zu tun habe.
„Wer islamischen Extremismus bekämpft, verteidigt die Freiheit aller Menschen – unabhängig von ihrer Herkunft oder Religion. Auf globaler Ebene sind Christen die am stärksten verfolgte und diskriminierte Religionsgruppe. Das darf sich in Hamm nicht genauso entwickeln.
Probleme klar zu benennen, ist keine Ausgrenzung, sondern Voraussetzung dafür, sie wirksam zu lösen.“
Abschließend bietet die AfD-Fraktion der Stadt Hamm der Stadt und dem Kommunalen Integrationszentrum einen parteiübergreifenden Dialog über Präventionsmaßnahmen gegen islamische Radikalisierung an.
„Wo es um den Schutz unserer Bürger, die Rechte von Frauen und Kindern sowie die Sicherheit unserer Stadt geht, sollte parteipolitisches Denken in den Hintergrund treten. Für einen sachlichen Austausch über wirksame Präventionsmaßnahmen steht die AfD-Fraktion jederzeit bereit.“


